Minimalinvasive Therapie (RSV)

Radiosynoviorthese

Minimalinvasive Therapie (Radiosynoviorthese)

Minimalinvasive Therapie (Radiosynoviorthese) Orthopäde Moers

Die Radiosynoviorthese ist eine Methode zur Behandlung schmerzhafter, entzündlicher Gelenkerkrankungen. Sie kommt insbesondere bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, wie z.B. chronischer Polyarthritis oder Psoriasisarthritis und bei aktivierten Arthrosen (Osteoarthritis) zur Anwendung. Synoviorthese ist hergeleitet aus den griechischen Worten "Synovia" (Schleimhaut) und "Orthese" (Wiederherstellung). Gemeint ist eine Wiederherstellung von entzündlich veränderter Gelenk-Innenhaut (z. B. im Kniegelenk) bei entzündlichen Gelenkerkrankungen, wie man sie u. a. bei rheumatischen Erkrankungen finden kann.

Prinzip der Behandlung

Nachdem man ein geeignetes radioaktives Medikament ("Radionuklid") in den Gelenkraum über eine Kanüle eingespritzt hat, werden die entzündeten Anteile der Schleimhaut bestrahlt und die oberflächlichen vergrößerten Schichten zerstört, ohne dass tiefer gelegene Schichten (im Gelenk das Knorpelgewebe) geschädigt werden.